Dialogisches Lernen

Eine Einladung zum autonomen und erfolgreichen Handeln

Das Dialogische Lernen nach Urs Ruf/Peter Gallin ist ein pädagogische – didaktisches Konzept, das in enger Zusammenarbeit zwischen Praxis und Wissenschaft entstand und sich stetig weiter entwickelt.

Das strukturierende Element des Unterricht ist der Dialog zwischen der Lehrperson und den Schülern und Schülerinnen. Die zentrale Aufmerksamkeit richtet sich darauf, wie die Schülerinnen und die Schüler die Unterrichtsangebote nutzen. Die Beiträge der Lernenden werden als neues Angebot verstanden, das nun von der Lehrperson und den Mitschülern genutzt werden muss.

Drei Instrumente der Nutzung stehen dazu zur Verfügung:

Authentische Dokumentation des Gedankenflusses im Lernjournal
Das fachliche Angebot löst aus und schlägt sich im Reisetagebuch nieder. Mit dieser Nutzung des Angebotes wird im Dialogischen Unterricht gearbeitet.

Perspektivenwechsel
Die Lehrperson inszeniert einen Austausch und leitet damit einen Perspektivenwechsel ein, der unterschiedliche Zugriffe und Handlungsweisen sichtbar macht: Interessantes, Gelungenes, Weiterführendes ermitteln und diskutieren.

Bilanzierende Verständigung
Das Erarbeitete wird gesichert. Eine Autographensammlung und ein Folgeauftrag machen die Nutzung des vorangehenden Angebotes zur Basis des nachfolgenden Angebots.

Das Netzwerk mit Fachpersonen aus Deutschland / Österreich und der Schweiz bietet Einführungen in die Unterrichtsmethoden an und führt jedes Jahr eine Jahrestagung durch.

 

Auf Schulvisite gehen!

Folgende Schule/n, die mit der Methode „Dialogisches Lernen“ unterrichten, laden andere Schulen auf einen Schulbesuch ein:

Integrative Begabungsförderung
Rottenschwil, Rottenschwil