Programmteil „Wissen“

In den Wissen-Ateliers stellten Forscherinnen und Forscher aus Pädagogischen Hochschulen und Universitäten Ergebnisse ihrer Studien vor und formulierten Herausforderungsthesen.

 

Die einzelnen Ateliers

Unterlagen zu den einzelnen Ateliers finden Sie jeweils bei den Kurzbeschreibungen.

Hinweis: Nicht bei allen Ateliers sind Unterlagen vorhanden.


Wissen-Atelier 1
Einstellungen und Haltungen zu Berufslaufbahnen: Ein Vergleich zwischen Lehrpersonen und anderen Berufsgruppen (Ergebnisse der 5C-Studie)
Anita Sandmeier, Pädagogische Hochschule Schwyz

Wissen-Atelier 2
Zur Bedeutung des „beruflichen Erfolgs“ von Lehrpersonen (Ergebnisse der 5C-Studie)
Martin Gubler, Pädagogische Hochschule Schwyz

Wissen-Atelier 3
Personalveränderungen in der Schule
Rico Pfaffhauser, Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Zürich

Wissen-Atelier 4
Die mittleren Berufsjahre attraktiv gestalten: Lernen im Prozess der Arbeit als  Entwicklungsperspektive für Lehrpersonen am Beispiel von Luuise
Philipp Schmid, Pädagogische Hochschule FHNW

Wissen-Atelier 5
Laufbahnentscheidungen von Lehrpersonen
Brigitte Stirnemann, Pädagogische Hochschule Zürich

Wissen-Atelier 6
Wie überleben Lehrpersonen und wie verlaufen ihre Laufbahnen?
Jürg Brühlmann, Pädagogische Arbeitsstelle LCH

Wissen-Atelier 7
Kündigungsmotive von Lehrpersonen – eine Frage der Belastung oder der Laufbahngestaltung?
Manuela Keller-Schneider, Pädagogische Hochschule Zürich

Wissen-Atelier 8
Erkenntnisse aus den LCH-Studien zur Berufszufriedenheit und zur Arbeitszeit – was Lehrpersonen wissen müssten und für ihre Laufbahnplanung lernen könnten.
Martina Brägger, Charles Landert, Landert Brägger Partner

Wissen-Atelier 9
Die „neuen“ Lehrerinnen und Lehrer
Dr. Daniel Ingrisani, Pädagogische Hochschule Bern

Wissen-Atelier 10
Kompetenzentwicklung und persönliches Kompetenzmanagement
Monika Tschopp, Pädagogische Hochschule FHNW

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Ausführliche Beschreibungen der Ateliers

Wissen-Atelier 1
Einstellungen und Haltungen zu Berufslaufbahnen: Ein Vergleich zwischen Lehrpersonen und anderen Berufsgruppen (Ergebnisse der 5C-Studie)
Anita Sandmeier, Pädagogische Hochschule Schwyz

Es bestehen kaum Vergleiche zwischen Lehrpersonen und Personen in anderen Berufsgruppen. Gleichzeitig geht man in der Lehrerinnen- und Lehrerforschung häufig von der Prämisse aus, dass der Lehrberuf sich massgeblich von anderen Berufen unterscheidet.
 Mit den Daten einer grossen internationalen Studie kann diese Prämisse erstmals geprüft werden. Im Workshop werden Vergleiche zwischen Volksschullehrpersonen und Personen anderer Berufsgruppen in laufbahnrelevanten Faktoren wie Engagement, Work-Life-Balance und Zufriedenheit präsentiert und diskutiert.

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Wissen-Atelier 2
Zur Bedeutung des „beruflichen Erfolgs“ von Lehrpersonen (Ergebnisse der 5C-Studie)
Martin Gubler, Pädagogische Hochschule Schwyz

Wie definieren Lehrpersonen beruflichen Erfolg? Welche Erfolgsaspekte sind für sie zentral, welche nicht? Unterscheiden sich Lehrpersonen diesbezüglich von Personen aus anderen Berufsgruppen?
Basierend auf Daten einer grossen internationalen Studie (5C) gibt dieser Workshop Antworten auf die obigen Fragen und zeigt auf, wie das Wissen über individuelle Definitionen von beruflichem Erfolg für die schulische Personalentwicklung genutzt werden kann.

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Wissen-Atelier 3
Personalveränderungen in der Schule
Rico Pfaffhauser, Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Zürich

Eine Untersuchung zu den Personalveränderungen in den Schulen des Kantons Aargau zeigt auf, dass Lehrpersonen tendenziell eine kurze Verweildauer im Beruf zeigen und die Laufbahn geprägt ist von mehreren Wechseln. Es wird fraglich, ob Qualität im Sinne von gelingender Schulentwicklung oder des Erreichens von Expertise überhaupt möglich sind, wenn die Lehrpersonen als zentralen Akteure nur kurze Zeit an einer Arbeitsstelle verweilen.
Eine Auseinandersetzung mit dieser wenig beachteten Herausforderung scheint angezeigt.

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Wissen-Atelier 4
Die mittleren Berufsjahre attraktiv gestalten: Lernen im Prozess der Arbeit als  Entwicklungsperspektive für Lehrpersonen am Beispiel von Luuise
Philipp Schmid, Pädagogische Hochschule FHNW
Unterlagen

Lehrpersonen in den mittleren Berufsjahren verfügen über ausgeprägte Unterrichtskompetenz. Durch präzise Planung des Unterrichtens und dessen systematische Untersuchung können sie selber chronische Problemsituationen bewältigen – dies ist auch ein Lernprozess in der Phase fortgeschrittener Professionalisierung. Anhand der Begleitforschung des Schul- und Unterrichtsentwicklungsansatzes LUUISE wird aufgezeigt, welche Phasen Lehrpersonen dabei durchlaufen. Als wichtig erweist sich die direkte Umsetzung des Geplanten im eigenen Unterricht.

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Wissen-Atelier 5
Laufbahnentscheidungen von Lehrpersonen
Brigitte Stirnemann, Pädagogische Hochschule Zürich

In einer qualitativen Studie wurden Interviews bezüglich der Frage ausgewertet, wie Lehrpersonen in ihren biografischen Erzählungen Laufbahn-Entscheidungen erklären. Dabei zeigte sich, dass sie sich eher als fremdbestimmt-erleidend oder aber aktiv-gestaltend erleben. Die Gestalterinnen und Gestalter ihrer Laufbahnen folgen dabei dem Muster einer „geplanten Ungeplantheit“ (Krumboltz 2009): Sie fällen ihre Entscheidungen, in dem sie berufliche Möglichkeiten erkennen, ausserberufliche Erfahrungen berücksichtigen und persönlichen Bedürfnissen einen hohen Stellenwert einräumen.

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Wissen-Atelier 6
Wie überleben Lehrpersonen und wie verlaufen ihre Laufbahnen?
Jürg Brühlmann, Pädagogische Arbeitsstelle LCH
Unterlagen

Nach einigen Jahren Berufserfahrung werden insbesondere Lehrpersonen mit grossen Pensen oft zu eigentlichen Leistungsträgern an ihren Schulen. Trotzdem sind sie kaum im Blickpunkt. Die mittlere Phase der Berufslaufbahn scheint aber entscheidend für die weitere berufliche Entwicklung: Rückzug in andere Beschäftigungen? Familienphase? Berufswechsel? Weiterbildung? langsames Ausbrennen?
Aus Sicht von Arbeitgebern, Schulleitungen und Berufsverband stellt sich die Frage, welche Unterstützung und Förderung Lehrpersonen brauchen, damit sie gesund und motiviert im Beruf bleiben.

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Wissen-Atelier 7
Kündigungsmotive von Lehrpersonen – eine Frage der Belastung oder der Laufbahngestaltung?
Manuela Keller-Schneider, Pädagogische Hochschule Zürich
Unterlagen

Warum kündigen Lehrpersonen ihre Stelle? Welche Ziele verfolgen sie anschliessend? Unterscheiden sich berufseinsteigende und berufserfahrene Lehrpersonen? Diesen Fragen geht eine Studie zu Kündigungsmotiven von Lehrpersonen im Kanton Zürich nach.
Ergebnisse belegen, dass die Gründe und Ziele der kündigenden Lehrpersonen vielfältig sind und sich weder auf Überforderung noch auf Überbelastung zurückführen lassen. Berufseinsteigende unterscheiden sich nicht von erfahrenen Lehrpersonen.

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Wissen-Atelier 8
Erkenntnisse aus den LCH-Studien zur Berufszufriedenheit und zur Arbeitszeit – was Lehrpersonen wissen müssten und für ihre Laufbahnplanung lernen könnten.
Martina Brägger, Charles Landert, Landert Brägger Partner

Der LCH verfügt über vielfältiges Datenmaterial zu zentralen Aspekten des Lehrberufs. Während der Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Schweiz sowie kantonale Organisationen von Lehrpersonen die Arbeitszeit- bzw. Berufszufriedenheitsstudien in ihrer Verbandstätigkeit breit nutzen, gewinnen die einzelnen Lehrpersonen den Daten offenbar nur begrenzt Erkenntnisse für sich und ihre Laufbahnplanung ab.

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Wissen-Atelier 9
Die „neuen“ Lehrerinnen und Lehrer
Dr. Daniel Ingrisani, Pädagogische Hochschule Bern

Im vorliegenden Forschungsprojekt wurde die berufliche Laufbahn der ersten vier Abschlussjahrgänge (2004–2007) der tertiarisierten Vorschul- und Primarlehrerinnen- und -lehrerausbildung in der deutschsprachigen Schweiz untersucht. Im Atelier stehen folgende Fragen im Zentrum: Wie verhalten sich Junglehrpersonen auf dem Arbeitsmarkt? Wie erklärt sich die Mobilität von Junglehrpersonen? Weshalb steigen Junglehrpersonen aus dem Lehrberuf aus?

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Wissen-Atelier 10
Kompetenzentwicklung und persönliches Kompetenzmanagement
Monika Tschopp, Pädagogische Hochschule FHNW
Unterlagen

Was trägt der Prozess des persönlichen Kompetenzmanagements zur dynamischen Gestaltung der beruflichen Laufbahn von Lehrpersonen bei? Er ermöglicht die bewusste und aktive Auseinandersetzung mit dem eigenen Potenzial und führt zu einer Standortbestimmung. Auf dieser Basis können Lehrpersonen ihre Kompetenzentwicklung gezielter planen und steuern. Dieses Vorgehen ist die Grundlage für eine professionelle und flexible Laufbahngestaltung.
Die Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten Evaluation zur Einschätzung der Wirksamkeit von persönlichem Kompetenzmanagement zeigen dies auf.

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