Fünftes Treffen des Forums profilQ

7. Dezember 2016, Alterszentrum Bürgerasyl-Pfrundhaus, Zürich

Körperlichkeit in der Beziehungsgestaltung

Wie kann man Nähe und Distanz im schulischen Alltag heute professionell handhaben? Die Erfahrungen zeigen, dass viele Lehrpersonen in dieser Frage verunsichert sind und aus Angst, etwas falsch zu machen, auf jede körperliche Berührung von Kindern verzichten. Es gibt nur vereinzelt konzeptionelle Unterlagen zum Umgang mit Körperkontakt im schulischen Umfeld und kaum Forschungsergebnisse dazu. Es scheint aber, dass stimmiger körperlicher Kontakt für das erfolgreiche Lernen und das soziale Verhalten relevant sind.

Mit der Zunahme von Tagesschulen wird die Frage aktueller denn je: Mehr noch als die traditionellen Schulen stehen die Tagesschulen vor der herausfordernden Aufgabe, zu definieren, wie auf das Bedürfnis der Kinder nach Nähe und Berühung professionell und menschlich reagiert werden kann.

Im 5. Forum profilQ diskutierten Teilnehmende aus verschiedenen Bereichen die Herausforderungen der Körperlichkeit in Beziehungen im Schulalltag. Sie begutachteten Konzepte aus verwandten Berufsfeldern und „übersetzten“ sie, wo möglich, für die Schule. Unter anderem legten Michael Dierdorf (Kindergärtner Schule Wasgenring, Basel), Adriana Faedi Tschannen (Schulleiterin Tagesschule Münchenbuchsee) und Rona Liechti (Lehrerin, Ecole d’Humanité, Hasliberg-Goldern), wie sie mit dem Thema umgehen und auf welche Grundlagen sie sich stützen.

Auf der Basis der Diskussionen und mit zusätzlichen Fachrückmeldungen entstand ein Arbeitspapier zum Thema.

Das Arbeitspapier >

Zudem ist das Thema „Nähe und Distanz“ auch das aktuelle Fokusthema. Zu den Unterlagen und Materialien

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